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ImPHuLs: Das Onlinemagazin von Studierenden für Studierende

Liebe ImPHuLs-Leser*innen,

ein weiteres Online-Semester ist vollbracht und viele Studierende und Lehrende würden die Wörter „Corona“ oder „Pandemie“ gerne aus ihrem mentalen Lexikon streichen. Absolut zu Recht finden die Autor*innen der neuen Ausgabe des Magazins!

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass manche Studierende strickend ihre Vorlesungen verbringen und andere sich lieber über ihr Schlafpensum Gedanken machen als über die laufenden Seminarinhalte. Die Selbstmotivation schwindet. Was im ersten Semester noch als „chilliger“ Aufbruch der Alltagsroutinen angesehen wurde, wird jetzt zum Kampf mit dem inneren Schweinehund. Der Triumph der Jogginghose ist schon längst besiegelt und wer es zur Vorlesung sogar vom Bett an den Schreibtisch schafft, der hatte an dem Tag ein kleines Erfolgserlebnis. Die Stimmung der Studierendenschaft schwankt irgendwo zwischen Frustration und hoffnungsvoller Akzeptanz.

Die Realität lässt sich jedoch nicht mit ein bisschen Puderzucker und Glitzerstaub beschönigen, insbesondere dann nicht, wenn das Studium plötzlich zu einem emotionalen Balance-Akt zwischen dem „home schooling“ der eigenen Kinder, virtuell-isolierter Prüfungsvorbereitungen und finanzieller Umstrukturierungen wird. Einigen der Studierenden der PH Ludwigsburg ist es jedoch mit einem guten Zeit-Management gelungen, all diese und weitere Aufgaben unter einen Hut zu bekommen. Wie das gelang, könnt ihr im Magazin nachlesen.

Welchen Herausforderungen sich die Dozierenden im vergangenen Semester stellen durften und wie sich das Studium für Studi-Frischlinge im ersten Semester gestaltet hat, ist ebenfalls eine Frage, mit der sich die Autor*innen hier beschäftigt haben.

Natürlich gibt es auch noch andere Themen, die den grauen Studienalltag sehr viel farbenfroher gestalten. Da gäbe es zum Beispiel das Studieren mit Hund zu nennen, welches nicht nur Besitzer*innen glücklich macht, sondern auch Kommilitoninnen, die die kleinen Fellnasen überraschend auf dem Bildschirm auftauchen sehen. Artikel zum Hochschultheater, Musikrezensionen und Micro-Adventuring heben ebenfalls die Stimmung und mit (veganen) Ernährungs- und Fitnessberichten hat vielleicht auch der innere Schweinehund bald nichts mehr zu melden.

In der Hoffnung, dass ihr euch nicht von der derzeitigen Situation entmutigen lasst und wir bald wieder über andere Dinge berichten können, die das „C-Wort“ nicht enthalten, wünschen wir euch eine erholsame Sommerzeit und ganz viel Spaß beim Lesen!