Digitale Welt

WhatsApp, WebEx und Co. - Eine Erfolgsgeschichte der digitalen Kommunikation im Studium?

Chatgruppen über WhatsApp organisieren oder eine spontane Gruppenarbeit über WebEx? Das entspricht inzwischen dem Alltag im Leben von Studierenden.

Diese Vielzahl an möglichen Kommunikationsmitteln besteht allerdings nicht erst seit Corona und den damit einhergehenden Onlinesemestern.  Zuvor schon hat die Digitalisierung die Welt der Hochschulen und Studierenden, wenn auch nicht in diesem durchschlägigen Ausmaß, erreicht. An der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg begann es mit Moodle. Ein weiteres Beispiel dafür ist das LSF, ein Programm, das es Studierenden ermöglicht, sich online für Prüfungen und Veranstaltungen anzumelden und das längst überholte Papierchaos der Modulscheine endlich ad acta zu legen. Jedoch hat das LSF durch seine bisher kurze Einsatzzeit noch mit Störungen und Fehlern zu kämpfen, weshalb den Studierenden ein Leben ohne Papierkram bisher noch unrealistisch erscheint. Eine inzwischen sehr wichtige und nicht mehr wegzudenkende Plattform, welche besonders durch das Online-Studium immer intensiver genutzt wurde, ist Moodle. Diese Plattform existiert bereits über zehn Jahre an der Pädagogischen Hochschule und ohne sie wäre das Onlinesemester unmöglich gewesen. Es lässt sich sagen, dass der digitale Informationsaustausch im Studium inzwischen eine Selbstverständlichkeit ist. Studierende verabreden sich für Gruppenarbeiten über WhatsApp und Fachschaften nutzen Instagram als Werbe- und Austauschplattform. Außerdem unterstützen sich Studierende in einer Facebook-Gruppe gegenseitig und stehen sich mit Rat und Tat zur Seite. Und das alles nicht erst seit Corona.


Das Onlinesemester hat die unaufhaltsame Digitalisierung sichtlich vorangetrieben, war jedoch nicht ausschlaggebend für deren Entstehung. Längst haben die Hochschulen erkannt, dass die digitale Welt auch bei ihnen angekommen ist. Vor allem weil auch angehende Lehrkräfte im Berufsalltag immer mehr damit konfrontiert sein werden und demnach auch eine entsprechende Ausbildung erhalten sollten. Es bleibt zu hoffen, dass auch Bibliotheken auf diesen Zug aufspringen und ihr Angebot an E-Books etc. erweitern, damit sich Studierende den lästigen Weg zur Bibliothek sparen können. Durch das Programm Opac Plus ist es inzwischen möglich digital zu recherchieren und auch auf verschiedene Server zuzugreifen. Dadurch ist es für Student*innen einfacher sich zu informieren und an Werke zu kommen, die sie benötigen.