Studium

Online-Semester: Klappe, die Dritte

Tipps zur Bewältigung des Online-Semester-Alltags

Lange pausenlose Schreib-Sessions, das panische Herzklopfen bei dem Gedanken daran, eine Abgabe vergessen zu haben, viele potenzielle Ablenkungen: Das alles könnte vielen Studierenden bekannt vorkommen. Besonders während dem Online-Semester, in dem viele Kurse asynchron stattfinden, schieben Studierende häufig Erledigungen vor sich her. Zudem ist das Handy oder der Laptop mit vielen Ablenkungsmöglichkeiten, wie YouTube, Instagram und Co., zum Greifen nahe. Wie kann da noch der Überblick bewahrt werden und effektiv gearbeitet werden? Im folgenden Text werden drei Punkte behandelt, die hierbei weiterhelfen können.


Der Arbeitsplatz
Zum einen ist der Arbeitsplatz wichtig, um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Es ist sehr verlockend das Bett nicht zu verlassen und die Laptop-Kamera auszuschalten, allerdings fällt so die Konzentration auf den Kurs sehr schwer. Der Arbeitsplatz sollte, wie bereits der Name sagt, Platz zum Arbeiten bieten. In einem Bett könnte sich das als schwierig gestalten. An einem aufgeräumten Tisch ist der Platz dagegen vorhanden. Schön dekoriert kann er einladend wirken und somit die Motivation zum Aufstehen, beziehungsweise Arbeiten, steigern. Optimal ist es natürlich, wenn nicht nur der Arbeitsplatz, sondern das gesamte Arbeitszimmer ordentlich und aufgeräumt ist. Denn so sinkt die Hemmung, die Kamera anzuschalten.


Zeitplan
Im (asynchronen) Online-Semester, aber auch in einem ,,normalen”, ist es oft sehr verlockend, bestimmte Aufgaben vor sich herzuschieben. Wer einen Zeitplan hat, wird damit vermutlich keine Probleme haben. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass ein Kurs oder eine Abgabe vergessen wird. Ein Zeitplan kann unterschiedlich aussehen: Er kann, ähnlich wie ein Stundenplan, Tabellenform haben, in einem Kalenderformat oder in einer einfachen Liste sein. Farben, die unterschiedliche Erledigungen markieren, sind hierbei sehr nützlich. Außerdem können auch kleine Kästchen, die zum Abhaken der Erledigungen einladen, von Vorteil sein: Allein das Abhaken der Erledigungen aktiviert unser Belohnungssystem. Damit einhergehend ist es umso motivierender, möglichst alle vorgenommenen Tagesaufgaben pünktlich zu erledigen.


Ablenkungen und Pausen
Dadurch, dass in dem Online-Semester die Kommunikation zwischen den Lehrenden und Studierenden zumeist digital stattfindet, liegt das Handy oftmals auch auf dem Arbeitsplatz. An sich kein Problem – wird eine spannende Vorlesung mitverfolgt, liegt es stumm daneben. Wenn eine Nachricht auf dem Handy erscheint, können jedoch auch die motiviertesten Studierenden dazu verleitet werden, auf das Handy zu schauen. Dies führt häufig zu weiteren Ablenkungen durch Social Media. Deswegen ist ein weiterer Tipp, das Handy in den Flugmodus zu versetzen, oder auszuschalten. Mit dem Zeitplan verknüpft bedeutet das, dass das Handy nur in den Pausen benutzt werden sollte. Die Pausen sollten hierbei regelmäßig stattfinden. Es ist dabei typabhängig, wie viele Pausen benötigt werden und wie lange diese sind. Fakt ist jedoch, dass sich viel Bewegung und trinken positiv auf Lernende auswirken und dass das in den Pausen nicht vernachlässigt werden sollte.
Vergessen werden sollte außerdem nicht, dass es individuell ist, wie der Online-Semester-Alltag gestaltet wird. Natürlich gibt es auch Studierende, die zum Beispiel ohne Zeitplan den Überblick bewahren können. Trotzdem können die genannten Punkte helfen, den Online-Semester-Alltag leichter zu meistern.