Studium & Campusleben

Auf & Davon - Was Student:innen machen können, wenn während des Studiums die Ferne ruft

Finnland, Zypern, Südkorea, Dänemark, Israel, Taiwan, USA - Die PH Ludwigsburg hat in über 30 Ländern 80 Partneruniversitäten, verteilt auf dem ganzen Erdball, die darauf warten von Student:innen für ein Auslandssemester besucht zu werden.

Für Studierende der PH Ludwigsburg besteht ab dem dritten Semester die Möglichkeit ein Auslandssemester zu absolvieren. Studiert man Europalehramt ist der Aufenthalt im Ausland für ein Semester sogar Pflicht. Von Skandinavien und dem Baltikum, über die Beneluxstaaten und dem Osten Europas bis hin zu den Ländern im Mittelmeerraum und vielen mehr, ist für jeden etwas dabei. Auch in Asien, den USA und Australien hat die PH Ludwigsburg Partneruniversitäten. Warmes oder kaltes Klima, weit von zu Hause weg oder eher nah. Englisch, Französisch oder Spanisch – die Auswahl ist groß. Reicht dieses Angebot trotzdem nicht aus, können sogenannte Freemover sich auch eigenständig an weiteren Universitäten bewerben.

Bewerbung & Organisation

Wer von Italien, Frankreich oder Spanien träumt, muss die jeweilige Landessprache beherrschen. In dieser Sprache wird das Motivationsschreiben verfasst, das am Anfang der Bewerbung steht. Ansonsten erfolgt dies auf Englisch. Das Motivationsschreiben richtet sich immer an die erste der fünf priorisierten Universitäten, für die man sich bewerben darf. Da der Bewerbungszeitraum immer für ein akademisches Jahr gilt, also für Spring und Fall Term, muss man sich ein bis eineinhalb Jahre vorher Bewerben. Je nach Zielland entsprechen die Semesterzeiten den der PH, allerdings gibt es auch Länder, bei welchen dies nicht der Fall ist. Nach dem Ende der Bewerbungsfrist werden bereits nach wenigen Tagen die Einladungen zu einem Auswahlgespräch verschickt. Auch dabei beziehen sich die Fragen auf die erste Priorität. Außerdem findet es in derselben Sprache statt, in der das Motivationsschreiben verfasst wurde. Mit ca. vier anderen Interessent:innen werden fünf Fragen beantwortet, bei derer Beantwortung immer jemand anderes anfangen darf. Etwa einen Monat später bekommt man dann Bescheid wohin die Reise geht und es folgen Informationsveranstaltungen. Abhängig vom Gastland sind nun weitere Vorbereitungsschritte zu erledigen.

Zur Finanzierung des Auslandsaufenthaltes gibt es Unterstützungsmöglichkeiten. Die Studiengebühren an Partneruniversitäten werden erlassen, zusätzlich gibt es das Auslands- BAföG und die Option sich auf Stipendien zu bewerben. Je nach Ziel dürfen Lebensunterhaltskosten, Reisekosten, mögliche Versicherungen oder Visen jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Auch die Wohnsituation kann, abhängig vom Standort, preislich sehr unterschiedlich sein. Es kommt drauf an, ob Studentenwohnheime zur Verfügung stehen, oder ob privat nach einer Unterkunft Ausschau gehalten werden muss.

„Man kommt einfach mal raus und sieht etwas anderes, außerdem ist immer was los.“

Anton, der sein 6. Semester in Pécs (Ungarn) verbrachte, berichtet von einem unvergesslichen Erlebnis und einer Lebenserfahrung, die er nicht hätte missen wollen. Vor allem über neu geknüpfte Kontakte, auch mit Menschen aus anderen Nationen und deren Kultur kann er nur schwärmen. So sind es in seinen Augen weniger die Fächer, die sein Semester in Ungarn so besonders gemacht haben, sondern eher das Leben drumherum. Auch wenn die Anrechnung der Kurse nicht immer unkompliziert ist, ist das International Office, bei dem auch weitere Erfahrungsberichte zu finden sind, um eine sehr gute Organisation und Absprache bemüht.

Wer Lust bekommen hat, Einblicke in andere Kulturen, Universitäten und Städte zu bekommen findet weitere Informationen hier:

International Office:

https://www.ph-ludwigsburg.de/international/outgoings

Ansprechpartner: Moritz Jahraus https://www.phludwigsburg.de/international/outgoings/kontakt

Weitere Informationen:

https://www.ph-ludwigsburg.de/international/outgoings/studium-im-ausland