Zunächst wirkt der Film durch die Darstellung zweier gesellschaftlicher Ebenen,der Mittel und der Oberschicht, wie eine klassische Geschichte über Mode und Karriere. Doch schon nach kurzer Zeit wird deutlich, dass es um mehr geht: um Ehrgeiz, Selbstverwirklichung und die Frage, wie weit man für beruflichen Erfolg gehen sollte. Besonders interessant ist dabei die Entwicklung der Hauptfigur. Andy passt sich immer stärker der Modewelt an und verändert dabei nicht nur ihren Kleidungsstil, sondern auch ihre Persönlichkeit.
Ein wesentlicher Grund, warum der Film so bekannt ist, sind die schauspielerischen Leistungen. Anne Hathaway überzeugt als Andy, die zwischen Karriere und eigenen Werten hin- und hergerissen ist. Besonders beeindruckend ist jedoch Meryl Streep in der Rolle der Miranda Priestly. Sie spielt die mächtige Chefredakteurin mit einer Mischung aus Kälte, Eleganz und subtiler Ironie. Gerade weil Miranda oft ruhig bleibt, wirken ihre Kommentare besonders einschüchternd.
Auch die Welt der Mode wird im Werk sehr eindrucksvoll dargestellt. Die Zuschauer bekommen Einblicke in eine Branche, die nach außen glamourös wirkt, hinter den Kulissen aber von Stress, Konkurrenz und Perfektionismus geprägt ist. Gleichzeitig zeigt der Film, dass Erfolg häufig mit persönlichen Entscheidungen verbunden ist.
Trotz der kritischen Aspekte bleibt The Devil Wears Prada ein sehr unterhaltsamer Film. Die humorvollen Dialoge, die aufwendigen Kostüme und die spannende Entwicklung der Figuren machen ihn zu einem Film, der sowohl zum Nachdenken anregt als auch Spaß macht.
Fazit:
The Devil Wears Prada ist weit mehr als nur ein Film über Mode. Er erzählt eine unterhaltsame Geschichte über Karriere, Selbstfindung und persönliche Werte. Wer Filme mit starken Figuren, Humor und interessanten Einblicken in eine besondere Arbeitswelt mag und Mode sowie alte Klassiker liebt, sollte ihn unbedingt sehen.