Im ausverkauften Palladium in Köln, spielt die vierköpfige New Yorker Band ihre bis dato größte Headlining Show. Durch die große Nachfrage nach Tickets, wurde das Konzert zwei Mal in größere Hallen hochverlegt und bot den vier Schulfreund*innen Dominic Digesu (Bass), Max Bassin (Schlagzeug), Emily Green (Gitarre) und Cameron Winter (Gesang & Gitarre) die Möglichkeit vor 4000 Fans aufzutreten. Unterstützt werden sie bei Live-Auftritten vom Keyboarder Sam Revaz, welcher zwischen Keyboard, Keytar und Sampling Maschinen wechselt.
Jedes angestimmte Lied versetzt das Publikum erneut in Ekstase. Jedes Wort aus Winters Mund zieht ein lautes Echo der Masse hinter sich. Wortwörtlich nehmen die Fans die Texte und kommen zum Teil mit Grünen Papierhüten, welche womöglich auf das große grüne Boot des Seglers im Song "Au Pays du Cocaine" hindeuten sollen. Auch Matrosen-Mützen (für den Segler) und Mützen in Form einer Gans (in Anlehnung an den Bandnamen) sind zu sehen und zeigen, was Fankultur bedeutet. Liebevoll werden die Mitglieder der Band, Gänse genannt, was natürlich dem Bandnamen geschuldet ist.
Hypnotische Rhythmen und lange Krautrockige Jams, tragen durch den Abend. Sich immer weiter zuspitzende Experimente enden in explosiven Höhepunkten und werden von unglaublich schönen wiederkehrenden Melodien eingefangen.
Mit einer sehr abwechslungsreichen Mischung aus lauten und leisen Stellen, schönen und schrillen Klängen, verzaubern die fünf Gänse das Kölner Publikum und werden dies beim bereits angekündigten nächsten Konzert am 23. August, Open Air am Tanzbrunnen Köln wieder tun.
Nicht zuletzt zu erwähnen ist auch die Vorband Westside Cowboy aus Manchester. Sie begeisterten mit ihrer Mischung aus Indie-Rock, Americana, Punk sowie Slacker-Rock und bezeichnet dies selbst als "Britainicana". Mit extrem gutem, durchdachtem Songwriting und großartigen Arrangements, ergänzten sie den Abend perfekt und schufen eine freudige Grundstimmung für den restlichen Abend.