Kultur

SV Ludwigsburg erfolgreich bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Synchronschwimmen mit 7 Medaillen

Am vergangenen Wochenende fanden in Villingen-Schwenningen die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Synchronschwimmen statt. Einmal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze waren die Bilanzen eines erfolgreichen Wochenendes für das dreizehnköpfige Team der Synchronschwimmer.

Eine sogenannte "Hebefigur" im Duett

Synchronschwimmen gibt es auch als Einzeldisziplin

Einmal jährlich finden die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Synchronschwimmen statt. Dieses Jahr nahmen insgesamt 120 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 6 verschiedenen Vereinen am zweitägigen Wettkampf teil. Samstags wurden die Pflicht und die technischen Küren im Bad der Friedensschule in Schwenningen ausgetragen. Mit schwarzen Badeanzügen bzw. Badehosen und weißen Bademützen mussten die Schwimmerinnen und Schwimmer des SV Ludwigsburg sich den strengen Wertungsgerichten stellen. Die Pflicht, bestehend aus verschiedenen vorgegebenen Figuren, zählt mit 50 Prozent zum Gesamtergebnis und ist außerdem ausschlaggebend für die Auslosung der Startreihenfolge der Küren.

„Die Pflicht lief für unsere Schwimmerinnen und unserem dieses Jahr zum ersten Mal antretenden Schwimmer zufriedenstellend. Potenzial nach oben ist aber auf jeden Fall vorhanden.“, äußerten sich die Trainerinnen über den Pflichttag.
Bei den Technischen Küren musste der SVL leider einen kurzfristigen Ausfall verzeichnen und auf Rosannah Seger verzichten. Diese wäre eine potenzielle Anwärterin auf eine Goldmedaille in der Kategorie „Solo der Masters“ gewesen. Auch in der Disziplin „Gruppe“ fehlte sie ihren Teamkolleginnen Madeleine Frank, Charis Keller und Vivien Eckert. So musste am Freitagabend im letzten Training die Kür noch umgestellt werden, da die Formationen nun nicht mehr funktionierten. Letztendlich behielt das Team trotzdem ihre Nerven.
Am Sonntagmorgen ging es bereits um 8:30 Uhr im Hallenbad in Villingen mit dem Wettkampf der Soli weiter. In der Altersklasse C traten für den SVL Ewelina und Elona Klippert an. Die Altersklasse C umfasst drei Jahrgänge, weshalb jüngere Schwimmerinnen es besonders schwer haben, sich gegen die harte Konkurrenz durchzusetzen. In der Kategorie Gruppe der Altersklasse C ging der SVL mit vier Schwimmerinnen und erstmalig auch mit einem Schwimmer an den Start. Angelina Keller, Elona Klippert, Ewelina Klippert, Carolin Weißbach und Robin Wiehn belegten in der Disziplin „Gruppe“ den 5. Platz.
Elona und Ewelina Klippert starteten darüber hinaus im Duett. Der Kampf um die Medaillen war knapp und die beiden mussten sich leider mit dem undankbaren 4. Platz zufriedengeben. Besser lief es für beide dann im Solo: Nach zwei toll geschwommenen Küren konnte sich Ewelina den Baden-Württembergischen Vize-Titel sichern und auch Elona ließ die Konkurrenz hinter sich und erreichte den 3. Platz.
In der Altersklasse A gingen Nadja Glaser und Lena Jasch für den SVL an den Start. Nach einer temporeichen Kür, die mit ihrem selbstgewählten Lied „A Little Party Never Killed Nobody“ für ordentlich Stimmung sorgte, konnten sie sich über die Bronzemedaille freuen. Zusammen mit ihren Mannschaftskameradinnen Linda Renner, Tabea Zachari und Luisa Glaser traten sie ebenfalls im Gruppenwettbewerb an. Als jüngstes Team insgesamt der Altersklasse AB mussten sie sich mit ihrer Darbietung ganz und gar nicht verstecken und konnten sich letztendlich über eine Bronzemedaille freuen.
Bei den Masters konnte Charis Keller nach einer schön geschwommenen Kür die Silbermedaille für sich gewinnen. Im Duett überzeugten Vivien Eckert und Madeleine Frank durch eine sehr synchrone Darbietung und erhielten dafür auch den 2. Platz. Zusammen konnten Charis, Madeleine und Vivien trotz des kurzfristigen Ausfalls ihrer Mannschaftskameradin Rosannah Seger in der Disziplin „Technische Kür Gruppe der Masters“ Gold für den SVL sichern.

Ein großer Dank galt den unterstützenden Eltern, die die Rolle der Fahrer übernahmen und für seelischen Beistand sorgten. Möglich gewesen wären die sportlichen Erfolge nicht ohne den großen Einsatz der beiden Trainerinnen Susanne Ruthardt und Karin Glaser, die für ihre Schwimmerinnen und den Sport bereits seit Jahren im Einsatz sind. Beide begleiteten und trainierten vor dem Wettkampf unglaubliche 10 Küren parallel, wovon man nur in hohem Lob sprechen kann.