Campusleben

Going nuts for nuts!

Warum Studentenfutter Segen für das Hirn und Fluch für die Figur ist.

Jeder Student kennt sie: die Prüfungszeit. Von Dozentenseite werden Lernpläne empfohlen, um gute Ergebnisse zu erzielen. Und von der Gesellschaft – das Studentenfutter. Denn Nüsse sind gut fürs Gehirn und jeder gute Gedanke ist während der Prüfungszeit essentiell.

Unter dem Namen „Studentenfutter“ wird die Nuss-Rosinen Mischung seit dem 17. Jahrhundert verkauft. Damals bestand sie ausschließlich aus Rosinen und Mandeln. Mandeln waren sehr teuer, sodass sich nur Schüler aus der gehobenen Schicht sich das Studentenfutter leisten konnten. Heute wird die Mischung oft aus günstigen Rosinen und Erdnüssen zusammengesetzt und dennoch teuer verkauft.

Was muss in Studentenfutter stecken, damit es gesund ist?
Nüsse – denn Nüsse enthalten ungesättigte Fettsäuren, die besonders gut für das Herz sind. Nach Informationen der Gesundheitskasse ikk enthalten Nüsse Ballaststoffe, die für ein längeres Sättigungsgefühl sorgen. Außerdem profitiert das Gehirn von den in Nüssen enthaltenen Mineralien wie Eisen, Kalium, Vitamin E, B-Vitaminen und Magnesium.
Rosinen können dagegen zur Falle für die Figur werden. Durch ihren hohen Zucker- und Kohlenhydratanteil schmecken sie besonders süß und lecker. Doch gerade deswegen sind sie auch der Anteil in der Mischung, der auf die Hüfte schlägt.

So wird Studentenfutter nicht zur Kalorienfalle.
Da auch Nüsse einen hohen Kaloriengehalt haben, sollte Studentenfutter nicht nebenbei aus der Packung gegessen werden. Eine Handvoll Nüsse am Tag enthält die Menge an Mineralien, die unsere Denkleistung fördert und den Kaloriengehalt, der für den Tagesbedarf und die Figur unbedenklich ist.
Ein Tipp um die Kalorienfalle zu umgehen ist, die empfohlene Menge in eine Schale zu geben und es während der Lernzeit auch bei dieser empfohlenen Menge pro Tag zu belassen.
Ein zweiter Tipp ist, sich sein eigenes Studentenfutter zu mischen. Somit können die Lieblingsnüsse ausgewählt werden und die Falle vermieden werden, mehr Rosinen als Nüsse in der Mischung zu haben.
Wer jedoch auf den süßen Geschmack nicht verzichten möchte, kann Zartbitterschokolade hinzugeben. Das fit For Fun Magazin zählt unter anderem die Leistungssteigerung durch weniger Sauerstoffverbrauch bei Leistungssportlern als Vorteil auf. Das kann auch von Lernern für die Konzentrationssteigerung während der Prüfungsphase genutzt werden.

Rezeptvorschlag (ergibt 400 Gramm Studentenfutter):
50 g Haselnüsse
50 g Mandeln
50 g Paranusskerne
50 g Walnüsse
50 g Cashewkerne
50 g Erdnüsse
50 g Rosinen
50 g Zartbitterschokolade