Campusleben

Endlich studieren! – Doch das obdachlos?

Die Wohnungsnachfrage ist groß. Allein an der PH Ludwigsburg beginnen jedes Jahr 1.200 bis 1.300 Studierende ihr Studium. Welche Tipps und Tricks gibt es, damit nicht auf der Straße geschlafen werden muss?

 

Das lang ersehnte Studium beginnt, doch eine Wohnung ist noch lange nicht in Sicht. Und nun? Müssen Studierende wirklich unter Brücken schlafen?

Die Wohnungsnot in Ludwigsburg ist, wie in vielen anderen Universitätsstädten, prekär. Studierende hangeln sich von einer Wohnungsbesichtigung zur nächsten, doch ständig werden Absagen verteilt, da mal wieder 20 weitere Bewerber vor Ort waren. Auch wenn Wohngemeinschaften die günstigere Variante sind, kosten diese laut einer Erhebung von ImmobilienScout24 und wg.suche.de im bundesweiten Durchschnitt 363 Euro. Dies wurde ebenfalls durch ein Interview mit einer Studentin der PH Ludwigsburg bestätigt, welche auf der Suche nach WG-Zimmern auf viele Zimmer gestoßen ist, die eine Größe von sieben Quadratmetern aufweisen und trotz dessen knapp 300 Euro kosten.
Der Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 04. September 2018 „Studenten ächzen unter Mietpreisen“ erwähnt diese Probleme ebenfalls: laut der Sprecherin Anita Bauer vom Studierendenwerk Stuttgart standen allein zum Wintersemester 2018/19 642 Studierende auf der Warteliste für Wohnungen in Ludwigsburg.

Doch was ist, wenn wirklich keine Wohnung vor Beginn des Studiums gefunden wird? Müssen Studierende nun bangen obdachlos zu sein?

NEIN! - Denn hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten dem vorzubeugen. Auf der Website der AStA wird eine WG- und Wohnungsbörse angeboten, welche Tipps zur Wohnungssuche liefert. Außerdem werden Listen mit freien Wohnungen, Adressen der Wohnheime sowie freie WG-Zimmer geführt, welche auf Anfrage per E-Mail erworben werden können.
Allein das Studierendenwerk Stuttgart bietet viele Möglichkeiten. Hierzu zählen Wohnanlagen, internationale Studierendenhotels oder sogenannte Boarding- Häuser, in welchen für eine Kurzzeitmiete gesorgt wird.
Im schlimmsten Falle kann auch das sogenannte „Couchsurfing“ ausprobiert werden, bei welchem Privatleute auf einer Website ihre Sofas für Übernachtungen anbieten.

Es muss also keiner Angst haben! Es gibt jegliche Hilfen, die unterschiedliche Arten an Unterstützung anbieten.