Felina Chryselidou

17.03.2017

Sexuelle Belästigung an der Uni


Immer wieder hört man in den Medien von Vergewaltigungsfällen an US-Amerikanischen Universitäten. Während Vergewaltigungen an deutschen Hochschulen vergleichsweise selten sind, ist sexuelle Belästigung weit verbreitet. Was können Betroffene tun?

In den Richtlinien zur Prävention und Intervention im Umgang mit sexueller Belästigung der PH Ludwigsburg wird sexuelle Belästigung als „jedes sexuell bestimmte Verhalten, das von den Betroffenen nicht gewünscht wird und einen Menschen als Person herabwürdigt“ beschrieben. Darunter fallen beispielsweise Stalking, unerwünschter körperlicher Kontakt, entwürdigende Witze mit sexuellem Bezug oder gar Hinterherpfeifen.

 

In allen Fällen sollten sich Betroffene darüber bewusst sein, dass sie keine Schuld trifft und dass es Auswege und Hilfestellung gibt, wenn sie Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen. Auch Freunde, Bekannte und Kommilitonen können sich informieren, wie sie Betroffenen helfen können.

 

Betroffene an der PH Ludwigsburg können sich zunächst an das Sozialreferat des AStA wenden, um dann an zuständige Stellen vermittelt zu werden oder direkt an das Gleichstellungsbüro der PH Ludwigsburg.

 

Die Sprechstunden des Gleichstellungsbüros sind

Montag 13.45-14.15 Uhr,

Mittwoch 09.45-10.15 Uhr,

Donnerstag 11.45-12.15 Uhr und nach Vereinbarung.

 

Beratung kann auch durch das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (Rufnummer 08000 116 016) erfolgen. Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr am Telefon, per E-Mail und im Online-Chat erreichbar und berät kostenfrei und vertraulich bei allen Formen von Gewalt.