Ein letzter konzentrierter Blick nach oben zur etwa zwölf Meter hohen Wand aus grauem Kunststoff. Die letzte Kontrolle von Gurt, Seil und Knoten, die Martin im Falle eines Sturzes auffangen werden. Die Kreide, mit der die Hände bestäubt sind, sorgt für einen guten Halt. Und dann geht es los: Als kenne er jeden Tritt, jeden Griff, jede Kante in- und auswendig, bewegt sich der ausgebildete Übungsleiter im Hallenklettern Stück für Stück scheinbar mühelos nach oben. Nur einmal, da hält er inne, die kritische Stelle, wird er später sagen, denn hier fallen all jene aus der Wand, die nicht wissen, dass hier der Körper quer eingedreht werden muss, um einen versteckten Griff oben seitlich zu erreichen....weiterlesen